Zu den einzelnen Orten:
Burgjoß:
Staatlich anerkannter Erholungsort
Burgjoß befindet sich im "Dorferneuerungsprogramm" des Landes Hessen.
Außerdem entwickelt sich der Ort zu einem musterhaften Bio-Energie-Dorf; denn
es entstand eine zentrale Holzhackschnitzelheizungsanlage die 146 Objekte durch
ein unterirdisches Fernwärmenetz mit Heizenergie versorgt.
Die Geschichte von Burgjoß reicht bis in das Jahr 850
zurück. Das Güterverzeichnis des Klosters Fulda
weist eine Burg "Jazaha" am Ufer der Jossa aus.
Es handelt sich dabei um einen burgähnlichen Holzbau,
der auf Pfählen ruht und von einem Wassergraben umgeben
ist. Im 12. Jahrhundert entsteht anstelle der Holzkonstruktion
dann eine aus heimischem Sandstein errichtete Burganlage.
Die Burg wird der Siedlungskern, deren Ländereien sich
entlang der Jossa von Pfaffenhausen im Süden bis Mernes
im Norden erstrecken. Im Schutz der Wasserburg siedeln sich
erste Handwerker und Gewerbetreibende an, die die Burg und
die Bewohner mit dem Nötigsten versorgen. Während
der beiden Weltkrieg blieb Burgjoß weitgehend verschont,
was im heutigen Ortsbild positiv deutlich wird. Im Zuge des
Hessischen Dorferneuerungsprogrammes sind Maßnahmen
zur weiteren Attraktivitätssteigerung geplant, so u.a.
die Gestaltung des Ortsmittelpunktes an der Jossa und zusätzliche
Angebote im Burgwiesenpark.
Der große Burgwiesenpark am Fuße der Burg, die dem Ort den Namen gibt, beinhaltet einen Minigolfplatz, zwei Kneipp-Becken, einen Spielplatz, den Musikpavillon und sehr schöne Spaziermöglichkeiten. Gastronomische Angebote erwarten Sie im Gasthaus Spessart, im Gasthaus Krone, in der Burgschänke, im Schafhof Café, und in der Cocktailbar Coconut. Ein besonderes Angebot in Burgjoß ist das Spessarträuber-Examen, in dem Sie theoretisch und praktisch beweisen müssen, ob Sie zum rechten Räuber taugen.
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Oberndorf:
Staatlich anerkannter Erholungsort
Erstmals erwähnt wird der Ort 1404, heute ist er der
der größte Ortsteil und Sitz der Gemeindeverwaltung
Jossgrund. Das typische Spessartdorf erstreckt sich entlang
der Jossa und wird überragt von der St. Martinskirche.
Deren Innenraum mit dem erhabenen Kirchenschiff und der imposanten
Orgel sind jederzeit einen Besuch wert. Die Infrastrukturausstattung
in Oberndorf ist sehr gut: Die Palette reicht von Handwerksbetrieben
aller Sparten über Apotheke, Arzt-, Zahnarzt-, Massage-,
Kosmetik- und Fußpflegepraxen bis hin zu Fachgeschäften
mit einem ausgesuchten Angebot. die „Jossa-Stube“ im
Rat- und Bürgerhaus, „Zum Löwen Da Salva“,
das Eis-Cafe in der Jossagalerie, das Bistro „Projekt
eins“ sowie das „Rabenschlösschen“ heißen Sie herzlich willkommen.
Das reichhaltige kulturelle Leben der Gemeinde mit ihren Musik-, Gesang-, Tanz- und Fassenachtsvereinen findet im Saal des Rat- und Bürgerhauses statt. Die jährlichen Aufführungen des Laientheaters „Inkognito“ werden ebenfalls darin oder in der Kleinkunstbühne „Die Fabrik“ präsentiert.
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Pfaffenhausen:
Staatlich anerkannter Erholungsort
Pfaffenhausen wurde vermutlich um das Jahr 800 von Mönchen
(Pfaffen) gegründet. Erstmals schriftlich erwähnt
wird der Ort 1059 in der Urkunde über den Wildbann von
Kaiser Heinrich IV. Pfaffenhausen ist ein Ferienort, in dem
das Dorferneuerungsprogramm der vergangenen Jahre angeschlagen
hat. Am Waldrand im Hatchesgrund liegt mit einem Areal von
ca. 3 ha die größte Kneippanlage Deutschlands.
Ein Grillplatz mit Hütte ist ebenfalls vorhanden, ebenso wie die Gaststätten "Königsberg", "Spessartschänke" und das "Café Fernblick". Für Tennisspieler sind hier 3 Sandplätze mit Trainingswand und ein Beach-Ball-Feld vorhanden. Beliebt ist der Spielplatz „Tabaluga“ der unter der Patenschaft von Peter Maffey steht.
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Lettgenbrunn:
Erholungsort
Lettgenbrunn und der zugehörige Weiler Villbach wurden
im Jahre 1313 als "filbuch" und "letthechenbrunn" erstmals
urkundlich erwähnt. Die Entstehung wird im Zusammenhang
mit der Burg Beilstein gesehen, deren Ruine auf einem hohen
Basaltfelsen, einer Besonderheit im Buntsandsteingebirge
des Spessarts ruht. Das 5,74 ha große Naturschutzgebiet „Beilstein“ (499,5
m NN) besteht seit 1930 und ist eines der ältesten Schutzgebiete
Hessens. Bekannt ist es als Standort seltener, bedrohter
Pflanzenarten. Die geologische Besonderheit des Beilsteins
führte bereits 1905 dazu, dass er als eines der ersten
deutschen Gebiete zum Naturdenkmal ernannt wurde.
Bereits zweimal mussten die Bewohner von Villbach und Lettgenbrunn
ihre Heimat verlassen. Nach der ersten Evakuierung im Jahre
1912 diente die Gemarkung als Truppenübungsplatz. 1920
wurden die Orte wieder durch Elsass-Lothringer und Kriegsversehrte
aus den Nachbarorten bewohnt. Bereits 1935 mussten auch diese
wieder für einen Bombenabwurfplatz der Luftwaffe weichen.
Die erneute Wiederbesiedlung im Jahre 1947 erfolgte durch
Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.
Die beiden Fernwanderwege durch den Spessart, die Birkenhainer
Straße und der Eselsweg, führen durch die Lettgenbrunner
Gemarkung.
Hier befindet sich ein 18-Loch-Golfplatz, außerdem
eine Minigolfanlage, ein Forellenweiher mit Angelmöglichkeit,
ein Spielplatz sowie eine Massagepraxis. Außerdem
können die Restaurants "Sudetenhof" und "Znaimer
Hof" sowie im Golf-Club besucht werden.
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Mernes:
Der staatlich anerkannte Erholungsort Mernes, ein Stadtteil von Bad Soden-Salmünster, liegt im Jossatal inmitten des Spessarts. Ein beheiztes Freibad, eine Grillhütte, Angelmöglicheiten, zahlreiche Wanderwege durch den Naturpark sowie ein Radweg entlang der Jossa stehen für die Besucher bereit. Mernes ist über die Wanderwege Nr. 20 und 21 ab Bad Soden-Salmünster erreichbar. Eine besondere Gaudi für Gruppen ist das "Spessart-Räuber Seminar". Wollten Sie nicht auch schon immer mal ein echter Räuber sein ...? In Mernes gibt es außerdem die Gaststätten "Jossatal", "Krone" und "Müntal".























